Rucksack-Packtipps für eine Mehrtagestour in den Bergen

Hat man vor, eine mehrtägige Wandertour im Gebirge durchzuführen, dann muss man sich schon genau überlegen, was alles in den Rucksack soll. Gefühlt kann der Rucksack von Tag zu Tag schwerer werden….
Deshalb nachfolgend unsere Rucksack-Packtipps für die Mehrtagestour, bei der man von Hütte zu Hütte wandert.

Ein Rucksack mit 40 Litern Fassungsvermögen ist in der Regel ausreichend. Das Gewicht sollte nach dem Packen nicht viel mehr als 8 kg betragen.  Der Rucksack selbst sollte einen schlanken Schnitt haben, damit eine optimale Bewegungsfreiheit und Lastenkontrolle gewährt ist. Eine Regenschutzhaube für den Rucksack sollte vorhanden sein.

 

Was benötigt man nun für mehrtägige Wandertouren in den Bergen?

Einmal benötigen Sie gute Wanderschuhe mit viel Profil. Vorteilhaft bei z. B. steinigem Untergrund sind knöchelhohe Wanderschuhe, damit man nicht umknickt. Außerdem eine funktionelle Wanderhose, ein Funktionsshirt und eine Funktionsjacke. Auch Funktionswäsche zum Wechseln wird benötigt, z. B. aus Merinowolle oder Synthetik und natürlich noch Wandersocken.

Wer in den Bergen wandert, der sollte bedenken, dass dort das Wetter und somit die Temperatur schnell wechseln kann und deshalb eine wasser- und winddichte, aber auch atmungsaktive Jacke und Hose dabei haben.  Auch eine Mütze, Stirnband und leichte Handschuhe können im Gebirge nützlich sein.

Bei Hitze ist es sinnvoll, eine kurze funktionelle Hose zur Verfügung zu haben und für Kopf ist eine Schirmmütze oder einen Hut. Auch die Sonnenbrille sollte nicht fehlen, ebenso wie eine Sonnencreme ab Lichtschutzfaktor 30 und ein Lippenbalsam.

Die Trinkflasche sollte bei anstrengenden Wanderungen mindestens einen Liter fassen. Das Wasser kann mit Magnesium oder Elektrolyttabletten angereicht werden. Im Gebirge gibt es oftmals Gelegenheiten Wasser nachzufüllen, ob an Bächen oder in einer Hütte. Damit man auch ausreichend Energie für die Wandertour hat, sollten Müsliriegel, Nüsse oder Trockenobst mit eingepackt werden.

Je nachdem, ob tagsüber eine Hütte erreicht wird oder nicht, wird eventuell noch eine kleine Brotzeit benötigt.

In Sachen Erste-Hilfe sollten Sie ein Blasenpflaster dabeihaben und ein Schmerzmittel wie Aspirin.

Sinnvoll für die Nacht in einem Bettenlager in einer Hütte ist eine kleine Taschenlampe (falls man zur Toilette muss) und Ohrstöppsel wegen der Schnarcher. Wichtige Unterlagen wie Ausweis, EC-Karte, Bargeld, Alpenvereinsausweis kann man in einen kleinen Plastikbeutel packen, damit diese Sachen trocken bleiben. Bargeld ist wichtig, da man auf Hütten in der Regel bar bezahlt.

Außerdem benötigt man für die Nacht einen Hüttenschlafsack. Sinnvoll können auch einfache „Hausschuhe“  für die Hütte sein, damit man in der Hütte die Wanderschuhe ausziehen kann. Nicht immer gibt es in den Hütten Hausschuhe in ausreichender Menge. Nicht fehlen darf zuletzt noch ein der Waschbeutel mit Duschgel, Zahnpasta und –bürste, Handtuch, Kamm oder Haarbürste und Taschentücher. Für den Abend auf der Hütte empfiehlt sich eine leichte Hose und ein T-Shirt. Ist es etwas kühler, dann ist eine leichte Fleece-Jacke angenehm.

Außerdem sollte das Handy eingepackt werden. Ein kleines Messer kann auch nicht schaden. Sinnvoll, aber nicht unbedingt nötig, sind Wanderstöcke, die einem den Auf- und auch Abstieg etwas erleichtern. Hier sollten Sie nur Teleskopstöcke verwenden, die Sie seitlich an Ihrem Rucksack befestigen können, wenn sie nicht benötigt werden.

Mit all diesen Sachen erreicht das Gewicht des Rucksackes ca. 7,5 kg.

Wer seine Touren selbst plant und ohne Bergführer unterwegs ist, der benötigt natürlich noch Wanderkarten / Wanderführer, einen Kompass und ein GPS-Gerät.

Damit kommt das Gewicht des  Wanderrucksackes auf ca.  8,5 kg.

Haben wir etwas vergessen? Was nehmen Sie noch mit in die Berge? Posten Sie uns Ihre Meinung!

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