Wacholderwanderweg – durch die Bayerische Toskana

Wacholderwanderweg – eine Wanderung entlang der Trockenhänge im Lauterachtal!

Der Wacholderwanderweg ist ein insgesamt ca. 31 km langer Wanderweg in der Oberpfalz, der von Schmidmühlen nach Kastl führt. Der Weg ist in zwei Etappen angelegt, einmal von Schmidmühlen bis Hohenburg mit ca. 16 km Länge und dann weiter von Hohenburg nach Kastl mit ca. 15 km Länge. Der Wacholderweg kann auch als Rundtour gegangen werden: der Rückweg führt dann auf dem Radweg durch das Lauterachtal, der meist auf der anderen Flußseite verläuft. Dabei ist auch möglich, nur eine Teilstrecke als Rundtour zurückzulegen, da in etlichen Ortschaften im mittleren Bereich der Wanderung die Lauterach überquert  und somit die Flußseite gewechselt werden kann.

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Wachholderwanderweg Markierung
Wachholderwanderweg Markierung

Der Wacholderwanderweg zählt zu den attraktiven Wanderwegen im Jura. Der Verlauf des Weges führt den Wanderer direkt durch die Wacholderheide, einen Trockenrasen mit Wacholderbüschen und Orchideen. Daher auch die Bezeichnung Wacholderwanderweg. Dieser Weg wurde von Touristiker und Naturschützer der beteiligten Gemeinden erarbeitet, um den Gästen ein Landschaftserlebnis zu bieten und  sie für die herausragende ökologische Bedeutung dieser Landschaft zu sensibilisieren.  Wegen der Wacholderbüsche und des mediterran anmutenden Klimas wird das Lauterachtal auch als Bayerische Toskana bezeichnet.

Markierung: Logo Wachholderwanderweg oder blauer Punkt.

Wir haben die Teilstrecke von Schmidmühlen bis Hohenburg ausgewählt, um einen Eindruck von diesem Wanderweg zu bekommen. Gestartet sind wir also in Schmidmühlen beim Rathaus. Nach Überqueren der Lauterach sind wir auf den Radweg Richtung Rieden (entlang der Vils) bis Markhof gewandert. Dort führt links der Wacholderwanderweg in Richtung Wald. Man wandert dann auf Wirtschaftswegen durch Wald und an Wiesen und Äckern entlang.

Über den Ort Hammerberg geht diese Umrundung um Schmidmühlen weiter, bis man wieder hinab ins Lauterachtal kommt. Hier führt der Wacholderwanderweg dann als kleiner Fußpfad am sonnigen Hang entlang. Auf diesen Trockenhängen sind die typischen Wacholderstauden zu finden. Dabei verläuft der Weg nur ab und zu mal kurz durch den Wald; meist schlängelt sich der Wanderweg auf den Wiesenhängen entlang. Während bei Schmidmühlen das Tal der Lauterach etwas offener, also breiter ist, wird es hier an den Trockenhängen wieder etwas enger und somit landschaftlich schöner.

Wacholderwanderweg Trockenhang
Wacholderwanderweg Trockenhang

Als Sehenswürdigkeiten findet man bei dieser Wandertour in Schmidmühlen das „Obere Schloss“, heute das Rathaus. In Hohenburg thront hoch über dem Ort und schon von weitem sichtbar die Ruine Hohenburg. Das Gebiet um Hohenburg hat auch eine Besonderheit: hier befindet sich der große Truppenübungsplatz Hohenfels.  Auf der Seite der Lauterach, auf der der Radweg verläuft,  ist das Gebiet hinter dem Lauterachtalradweg wegen der militärischen Nutzung nicht zugänglich, was aber weder den Radweg noch den Wacholderwanderweg  in irgendeiner Weise beschränkt.
In Kastl, dem Endpunkt der Wanderung, liegt hoch über dem Tal noch die Klosterburg.

Wacholderwanderweg Blick auf Trockenhang
Wacholderwanderweg Blick auf Trockenhang

 

Bei unserer Tour haben wir kleine Stopps eingelegt. In Hohenburg haben wir beim Bio-Hof „Café-Taverne-Hofladen Hammermühle“ eine Brotzeit zu uns genommen. Dieses schöne Lokal liegt direkt am Radweg (Hammermühlstraße).
Wer am Ende der Tour eine Pause einlegen will, ist mit der „Cappuccino Station“ in Kastl am ehemaligem Bahnhof (Amberger Straße) gut bedient. Hier gibt´s nicht nur Kaffee, Kuchen oder Eis, sondern auch Pizza und weitere Kleinigkeiten zum Essen.

Wacholderwanderweg Hohenburg Cafe Hammermühle
Wacholderwanderweg Hohenburg Cafe Hammermühle

 

Weitere Infos zum Wacholderweg bietet eine Broschüre, die kostenlos unter www.amberg-sulzbacher-land.de downgeloaded werden kann.

 

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